Häufig gestellte Fragen – Zündkerzen
Die grundlegende Funktion einer Zündkerze besteht darin, das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Brennraum eines Benzinmotors zu zünden. Zündkerzen bilden einen Strompfad für die elektrische Energie aus der Zündspule, um den für dieses Luft-Kraftstoff-Gemisch erforderlichen Zündfunken zu erzeugen. Die Qualität des Zündfunkens wirkt sich unmittelbar auf verschiedene Faktoren aus, die sowohl das Fahrerlebnis als auch die Umwelt betreffen. Dazu gehören das Anlassen, der ruhige Lauf, die allgemeine Motorleistung und der Wirkungsgrad sowie die Reduzierung schädlicher Emissionen.
Zu den Symptomen defekter Zündkerzen zählen ein erhöhter Kraftstoffverbrauch, unruhiger Leerlauf, Fehlzündungen und Startschwierigkeiten.
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Zündkerzen ausfallen. Dazu gehören: Alterung (das empfohlene Wechselintervall wurde nicht eingehalten), Rußablagerungen, Überhitzung, Öl in der Brennkammer und ein falscher Zündabstand.
In Zündkerzen können verschiedene Metalle zum Einsatz kommen. Fast alle Zündkerzen verfügen über eine innere Mittelelektrode mit Kupferkern, da Kupfer ein hervorragender elektrischer Leiter ist. Kupfer ist jedoch ein sehr weiches Metall mit geringem Widerstand, weshalb es sich nicht als äußere Mittel- oder Masseelektrode eignet. Das Standard-Zündkerzensortiment von NGK SPARK PLUG verfügt über eine Außenelektrode aus einer Nickellegierung (die mit einem inneren Kupferkern verschmolzen ist) und eine Masseelektrode (Seitenelektrode) aus Nickel. Das Premium-Sortiment des Unternehmens umfasst extrem harte Metalle wie Iridium und Platin, die längere Wechselintervalle gewährleisten.
Dies hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie beispielsweise dem Zustand des Motors, der korrekten Montage der Zündkerzen sowie der Art des Metalls, aus dem die Außen-, Mittel- und Masseelektroden der Zündkerze bestehen, usw. Generell sollte sich der Fahrer an die vom Hersteller empfohlenen Wartungsintervalle halten. In diesem Zusammenhang müssen herkömmliche Nickel-Zündkerzen früher ausgetauscht werden als Zündkerzen aus Edelmetall, die verschleißfester sind.
Es ist unbedingt erforderlich, eine Zündkerze auf den vorgeschriebenen Drehwinkel oder das vorgeschriebene Drehmoment festzuziehen. Ist das Drehmoment zu niedrig eingestellt, besteht die Gefahr eines Kompressionsverlusts. Zudem können der Isolator und die Elektroden durch übermäßige Vibrationen beschädigt werden. Ist das Drehmoment hingegen zu hoch eingestellt, wird das Metallgehäuse der Zündkerze überbeansprucht, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es nachgibt oder sich ausdehnt. Durch die Ausdehnung können die Wärmeableitungszonen gestört werden. Überhitzung, das Schmelzen der Elektroden und sogar Motorschäden sind weitere mögliche Folgen.
Häufige Ursachen hierfür sind unter anderem eine falsche Zündkerzen-Wärmestufe, ein nicht optimaler Verbrennungsprozess im Motor sowie ungünstige Betriebsbedingungen wie ständiges Fahren bei niedrigen Drehzahlen und kurze Fahrten. Eine Zündkerze muss eine Temperatur von 450 °C erreichen, bevor sie beginnt, sich durch das Abbrennen von Rußablagerungen selbst zu reinigen. Regelmäßige kurze Fahrten und ständiges Fahren bei niedrigen Drehzahlen führen jedoch dazu, dass die Zündkerze diese kritische Temperatur nicht erreichen kann, wodurch ideale Bedingungen für eine Verschmutzung entstehen.
Dies hängt von der Art des verwendeten Motors ab. Motoren mit geringer Leistung, wie beispielsweise Rasenmäher und Kettensägen, erzeugen keine großen Wärmemengen, sodass eine „heiße“ Zündkerze (mit niedrigem Wärmewert) erforderlich ist, um die optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Hochleistungsmotoren hingegen erzeugen viel Wärme, weshalb eine „kalte“ Zündkerze (mit hohem Wärmewert) erforderlich ist. Der Wärmewert, der typischerweise zwischen 5 und 10 liegt, ist im Code der Zündkerze (auf dem Keramikisolator) angegeben. Diese Zahl gibt an, wie „heiß“ oder „kalt“ die jeweilige Zündkerze ist. Je niedriger die Zahl (z. B. 5 oder 6), desto „heißer“ ist eine Zündkerze, während je höher die Zahl (z. B. 9 oder 10), desto „kälter“ ist die Zündkerze.
Nein, Zündkerzen gibt es in einer Vielzahl von Größen, die den Anforderungen aller Motortypen gerecht werden, beispielsweise auch der kleineren Motoren, wie sie in Rasenmähern und Kettensägen zum Einsatz kommen. Es ist sehr wichtig, niemals nach dem Prinzip „Eine Größe passt für alle“ vorzugehen. Schließlich stellt NGK SPARK PLUG allein für PKWs weit über 1.000 verschiedene Zündkerzen her, wobei jedes Fahrzeug seine eigenen spezifischen Zündkerzenspezifikationen hat. Die Kataloge des Unternehmens oder die Online-Teilesuche sind nützliche Hilfsmittel, um die richtige Zündkerze für einen Motor zu finden.