NTKs MAP- und MAF-Sensoren im Rampenlicht
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Technische Exzellenz
Im Wesentlichen sind die MAP- und MAF-Einheiten Teil des Motormanagementsystems und messen beide die in den Motor eintretende Luftmenge, um eine erfolgreiche Kraftstoffverbrennung und einen effizienten Betrieb des Antriebsstrangs zu gewährleisten. Es handelt sich jedoch um separate Komponenten, die auf unterschiedliche Weise funktionieren. Sowohl MAF- als auch MAP-Sensoren wurden 2016 in das Sortiment von NTK Vehicle Electronics aufgenommen und messen die Luftmenge, die der Motor zur Vermischung mit dem Kraftstoff ansaugt. MAF-Sensoren werden sowohl in Diesel- als auch in Benzinmotoren eingebaut. Der MAF befindet sich zwischen dem Krümmer und dem Luftfilter eines Fahrzeugs und leitet Informationen über den Luftmassenstrom an die Motorsteuerungseinheit (ECU) weiter, die diese Daten dann zur Berechnung der vom Motor benötigten Kraftstoffmenge verwendet. In Dieselmotoren besteht die Hauptaufgabe des MAF darin, die Abgasrückführungsventile (EGR) zu steuern. Diese dienen dazu, schädliche Emissionen in Form von Stickoxiden (NOx) zu reduzieren, indem sie Abgase aus dem Auspuffkrümmer des Fahrzeugs in den Ansaugkrümmer leiten. MAF-Komponenten lassen sich grob in zwei Varianten unterteilen: Heißdrahttechnologie und Heißfilmtechnologie. MAFs messen die Luftmasse mit Hilfe von elektrischem Strom und haben keine beweglichen Teile.
Im Gegensatz dazu misst der MAP-Sensor den Luftdruck direkt im Ansaugkrümmer des Motors. Anhand dieser Informationen ermittelt das Steuergerät den Massenstrom des Motors und damit das erforderliche optimale Mischungsverhältnis von Luft und Kraftstoff. Der Sensorspezialist bietet zwei Varianten des MAP-Sensors an: den Manifold-Druck-Typ und den Ladedruck-Typ. Dieses Bauteil befindet sich im Ansaugkrümmer oder Druckschlauch und wird in Turbodiesel- und Benzinmotoren verbaut.
Breite Marktabdeckung
NTK Vehicle Electronics brand offers no less than 167-part numbers for 214 million vehicles of both the manifold pressure type and boost pressure type MAP sensors. This translates into coverage of 50 % for vehicles in operation in the DACH region. The company has 197-part numbers for MAF products, which represent coverage of 53 % for vehicles in operation in DACH.
NTK MAP- und MAF-Sensoren werden strengen Tests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie den höchsten Anforderungen gerecht werden. Als wichtige Komponente des Motormanagements ist ihre optimale Leistung entscheidend dafür, dass Motoren nicht nur weiterhin Emissionen reduzieren, sondern auch den Kraftstoffverbrauch senken können.
Notwendige Wartungsarbeiten
Bei allen Hightech-Komponenten ist eine regelmäßige Überwachung unerlässlich, um die bestmögliche Leistung zu gewährleisten, und MAF- und MAP-Sensoren bilden da keine Ausnahme. Es ist immer ratsam, die Anweisungen des Herstellers zu konsultieren, bevor Sie sich für eine Reparatur oder einen Austausch entscheiden. Das typische Problem, das bei MAF- oder MAP-Sensoren im Laufe der Zeit auftreten kann, ist eine Verringerung der Empfindlichkeit aufgrund von Staub- oder Ölablagerungen. Dies führt in der Regel zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch, Startschwierigkeiten, schlechtem Leerlauf, schwarzem Auspuffrauch, unruhigem Motorlauf, Leistungsverlust und Fehlzündungen. Oft lässt sich dieses Problem durch einfaches Ausbau und Reinigen des Sensors beheben. Um eine erneute Auftreten solcher Probleme zu verhindern, muss die Ursache für diese Verschmutzung ermittelt und beseitigt werden. Das erste Anzeichen dafür, dass das Gerät nicht richtig funktioniert, ist in der Regel eine Motorwarnleuchte auf dem Armaturenbrett des Fahrzeugs.
Sobald das Teil gereinigt oder vollständig ausgetauscht wurde, kann es mit einer Schnellprüfung getestet werden, bei der der Fahrer im dritten oder vierten Gang Vollgas geben muss, um den maximalen Ladedruck zu erreichen. Der ideale Spannungswert im für die Prüfung verwendeten Scantool sollte zwischen 0,2 V und 4,8 V liegen. Der Ladedrucksensor wird mit einer Vakuumpumpe geprüft, die an die Messkammer des Bauteils angeschlossen ist.
Schlussfolgerung
Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie, die grundlegende Hintergrund- und technische Informationen zu den Produkten der Marken NGK Ignition Parts und NTK Vehicle Electronics von Niterra vermittelt. Als nächstes Thema stehen die Drehzahl- und Positionssensoren im Fokus, die ebenfalls eine wichtige Rolle im Verbrennungsprozess des Motors spielen. Frühere Artikel dieser Serie finden Sie unter Niterra Feature – Einblicke und Hintergrundinformationen.
Weitere Informationen zu den MAP- und MAF-Sensoren der Marke NTK finden Sie auf TekniWiki, einer technischen Plattform mit interaktiven Lernmodulen, die kontinuierlich aktualisiert wird, um den neuesten Anforderungen der Benutzer gerecht zu werden, unter www.tekniwiki.com/de.